Ich bin 28 Jahre alt und komme aus Nürnberg. Ich koche jeden Tag, mal aufwändig, mal nicht so aufwändig, auch wenn ich ohne festes Rezept ins Kochen starte. Kommt immer was raus, was super schmeckt, und das teil ich mit euch.
Von schnellen Abendessen, das man nicht aus der Tüte macht, bis hin zu Desserts und Eis ist alles dabei. Egal welches Rezept es ist, der Geschmack steht immer vorne dran. Alles, was ich koche, ist vegetarisch oder sogar vegan. Unheimlich viel davon ist asiatisch, weil diese Küche einfach perfekt zu meinem Kochstil passt.
Ich bin kein Profikoch. Ich lerne jeden Tag mehr dazu und mach Alltagsgerichte, die jeder nachkochen kann. Ich probier ständig was Neues aus, um mein Lieblingsrezept zu übertoppen. Klappt nicht immer, aber genau das zeig ich hier.
Angefangen hab ich eigentlich, weil beide Eltern gearbeitet haben und ich ihnen damit ein Stück Arbeit abnehmen wollte. Dazu kam, dass ich gemerkt hab, wie ein gutes Essen allen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat. Alle haben sich gefreut, wenn ich gekocht hab, und das Abendessen war erledigt. Mir selbst hat's dabei auch noch unheimlich viel Spaß gemacht, und genau daraus hat sich ergeben, dass ich richtig angefangen hab zu kochen. Kochen ist für mich kein Muss, sondern etwas, was ich unheimlich gerne mache.
Mit 18 bin ich ausgezogen, und da musste ich sowieso täglich kochen. Aus dem täglichen Kochen ist schnell diese Neugier geworden, einfach mal auszuprobieren, was passiert, wenn ich was dazugeb oder weglass. Ich wollte einfach, dass es jedes Mal ein bisschen besser wird.
Der richtige Auslöser für das große Kochen war die ZDF Küchenschlacht, auch wenn ich mich da gar nicht selbst beworben hab. Meine Schwester hat mich aus Jux angemeldet, weil sie dachte, das würde mir Spaß machen. Ich bin tatsächlich hingefahren und ausgerechnet beim vegetarischen Gericht rausgeflogen. Das ist ziemlich ironisch, wenn man bedenkt, dass ich heute nur noch vegetarisch und vegan koche. Der eigentliche Auslöser dafür war aber nicht das Gericht, an dem ich gescheitert bin, sondern dass meine damalige Freundin vegetarisch gegessen hat. Weil ich sowieso schon gekocht hab, wollte ich einfach vegetarisch kochen, damit wir zusammen essen können. Sie war's auch, die mich motiviert hat, meine Rezepte aufzuschreiben und festzuhalten, was ich koche.
Dass ich überhaupt auf Instagram gelandet bin, war auch meine damalige Freundin. Sie fand mein Essen richtig gut und kannte manche meiner Rezepte selbst noch nicht. Weil ich die sowieso schon aufgeschrieben hatte, meinte sie, ich soll mit Instagram anfangen. Genau das mach ich seitdem, weil ich meine Rezepte teile, auch mit Leuten, die ich gar nicht kenne. Die vegetarische und vegane Küche war damals komplett neu für mich. Weil man dabei so viel ausprobieren und testen musste, kam mir das total entgegen. Die vielen Möglichkeiten und die Tiefe, die diese Küche erlaubt, haben mich fasziniert und bis heute geprägt.
Asiatisch ist nochmal eine eigene Geschichte. Bei uns zuhause wurde schon asiatisch gekocht, als ich zehn war. Das ist jetzt 18 Jahre her, und die Faszination ist nicht kleiner geworden. Ich liebe würzig, salzig, Knoblauch, Ingwer, Chili. Und ich liebe, dass du mit den richtigen Zutaten phänomenal intensive Gerichte kochen kannst, ohne dass es kompliziert sein muss.
Blaubeer-Eis und Kinderschokolade-Eis: über Nacht wollten tausende Leute das Rezept. Seitdem weiß ich, dass ich beim Eis was richtig mache. Die Ninja Creami ist aus meiner Küche nicht mehr wegzudenken.
Das war das erste Reel, das von alleine durch die Decke gegangen ist. Über 100.000 Aufrufe, das erste Mal über 1.000 Likes, das erste Mal, dass ich wirklich verstanden hab, was hier passieren kann.
Gedämpfte vietnamesische Tofurollen: ein Reel, das zeigt, warum ich das hier mache. Intensive Geschmäcker bei wenig Aufwand. Richtig viele Leute haben's nachgekocht und damit jemandem eine Freude gemacht.
Was mich antreibt, ist einfach: Ich will, dass Leute das nachkochen. Und dass sie dann jemandem ein gutes Essen hinsetzen, der ihnen wichtig ist, Freunden, Familie, oder sich selbst.
Dafür braucht's keine Restaurantküche. Nur das richtige Einkaufen, ein bisschen Gefühl und Gerichte, die man so noch nicht hatte. Genau das zeig ich hier.
Alle Rezepte sind mindestens vegetarisch, meistens vegan. Kein Fleisch, nicht weil ich es muss, sondern weil ich es will.
Koreanisch, chinesisch, japanisch, vietnamesisch: diese Küchen faszinieren mich. Ich lern sie immer weiter, Rezept für Rezept.
Ich versuche immer, das letzte Rezept zu übertoppen, und irgendwann klappt's. Das Wichtigste ist, dass ich Spaß dran hab, und den hab ich jedes Mal, egal wie's ausgeht.
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