"Gaifan ist in China ein simples Alltagsessen. Bei uns wird's Sichuan-scharf."
Zutaten
| Zutat | Menge | Notiz |
|---|---|---|
| Tofu mit Doubanjiang-Sauce | ||
| Fester Tofu | 200 g | gut auspressen, zerbröseln |
| Weißkohl | 130 g | vor dem Salzen gewogen |
| Salz (zum Entwässern) | 0,5 TL | |
| Frühlingszwiebeln | 2 Stangen | |
| Knoblauch | 2 Zehen | |
| Ingwer | 10 g | |
| Doubanjiang | 1 EL | Szechuan-Chilibohnenpaste |
| Zucker | 1,5 EL | |
| Sesamöl | 1 EL | zum Anbraten |
| Dunkle Sojasauce | 1 EL | |
| Gemüsebrühe | 120 ml | |
| Frische rote Chili | 1 Stück | fein gehackt, nach Bedarf |
| Koriander | 0,5 Bund | fein gehackt |
| Gochugaru-Gurkensalat | ||
| Salatgurke | 0,5 Stück | dünn gehobelt |
| Salz | 0,5 TL | |
| Hoisin-Sauce | 1 EL | |
| Reisessig | 1 EL | |
| Sojasauce | 1 EL | |
| Gochugaru | 1 TL | koreanisches Chilipulver |
| Zucker | 1 TL | |
| Basis + Toppings | ||
| Reis | 150 g | roh, nach Packungsangabe kochen |
| Möhre | 1 Stück | in Streifen |
Zubereitung
Tofu anbraten: Tofu gut auspressen und grob zerbröseln. Sesamöl in der Pfanne heiß werden lassen, Tofu-Crumble kräftig anbraten bis richtige Röstaromen da sind – nicht zu früh rühren, erst wenn er Farbe zieht.
Weißkohl vorbereiten (parallel): Weißkohl fein hacken, mit ½ TL Salz vermengen und 15 Min. einwirken lassen. Danach gut ausdrücken – das Wasser muss raus, sonst wird die Sauce dünn.
Sauce aufbauen: Knoblauch, Ingwer, Doubanjiang und Zucker verrühren, zum Tofu geben und kurz mitrösten. Weißkohl dazugeben, mit Frühlingszwiebeln vermengen. Mit dunkler Sojasauce abschmecken.
Aufgießen und einkochen: Gemüsebrühe dazugeben und kurz aufkochen, dann Hitze runter und einkochen lassen bis die Sauce sämig ist – nicht zu dünn. Nach Bedarf frische, fein gehackte Chili unterrühren, Koriander untermischen. Kurz ziehen lassen.
Gurkensalat (während der Tofu zieht): Gurke dünn hobeln, mit Salz vermengen, 15 Min. ziehen lassen, abgießen. Mit Hoisin, Reisessig, Sojasauce, Gochugaru und Zucker vermengen.
Reis + Möhre (parallel): Reis nach Packungsangabe kochen. Möhre in feine Streifen schneiden.
Anrichten: Reis als Basis in die Schüssel, Tofu samt Sauce großzügig darüber, mit Möhre-Streifen und Gurkensalat toppen. Beim ersten Biss merkt ihr den Kontrast – heißer Tofu gegen kalten Gurkensalat, scharf und frisch zugleich.
Tipps & Technik
Koch-Technik – Sauce einkochen, nicht verdünnen
Die Gemüsebrühe verwässert die Doubanjiang-Würze. Nach dem Aufgießen kurz einkochen lassen, sonst wird die Sauce zu dünn statt sämig. Besser eine Minute länger reduzieren als zu viel Flüssigkeit stehen lassen.
Tipp – Schärfe dosieren
Doubanjiang bringt die Basis-Schärfe, Gochugaru im Gurkensalat den frischen Kontrast. Gochugaru ist wichtig für den Geschmack des Gurkensalats – wer es milder mag, reguliert die Schärfe besser über die Chili-Menge im Tofu statt über den Gurkensalat.
Nährwerte
Teilen
Schick das Rezept direkt weiter.